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Weitere Projekte
und Förderungen

Ergänzend zur Bildungsinitiative fördert und unterstützt die Stiftung Projekte, die die Qualitätsentwicklung und -sicherung der ökonomischen Bildung weiter fördern und die Vorteile der digitalen Transformation für die ökonomische Bildung untersuchen und Instrumente hierzu entwickeln.

Projekt Prof. Michael Weyland, PH Ludwigsburg

Entwicklung einer Online Plattform für das Fach WBS

Ziel des Projekts „PLUS – Praxisorientierte Lehrer-Unterstützung für das Schulfach WBS“ ist es, den Lehrkräften allgemeinbildender Schulen für das Schulfach „WBS“ konkrete Hilfestellung für die Gestaltung ihres Unterrichts-alltags zu geben. Es wird eine kompetenzorientierte, alltagstaugliche Plattform entwickelt, auf der die unverzichtbaren Lerninhalte und Kompetenz-erwartungen anhand des baden-württembergischen Bildungsplans sowie innovative Fachmethoden und Unterrichtsmaterialien für den WBS-Unterricht anhand fachdidaktischer Qualitätskriterien zusammengestellt und online zur Verfügung gestellt werden.

Vor der Veröffentlichung durchlaufen die Aufgaben einen mehrstufigen Qualitätscheck („Aufgaben-TÜV“); sie werden von Lehrkräften wie auch Referendar*innen verschiedener Schularten in der Praxis mehrfach erprobt und schließlich von einem Gremium unter Mitwirkung des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) geprüft und ausgewählt.

Das Projekt „PLUS – Praxisorientierte Lehrer-Unterstützung für das Schulfach WBS“ wird in enger Abstimmung mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg und dem ZSL umgesetzt.

Projekt Prof. Taiga Brahm, Universität Tübingen

Wirtschaftskompetenz mit adaptivem Lernen erforschen und fördern

Auf Basis einer aktuellen Studie („WIKO-BW“) zu den Einstellungen und Wirtschaftskompetenzen baden-württembergischer Schülerinnen und Schüler wird der Einfluss verschiedener Implementierungsvarianten ökonomischer Bildung auf geschlechtsspezifische Unterschiede in der ökonomischen Kompetenz untersucht. Ursachen werden  – unter Berücksichtigung weiterer Indikatoren - festgestellt und curriculare Entwicklungspotentiale aufgezeigt.

In einem zweiten Schritt wird – unter Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung - eine adaptive Lernumgebung entwickelt, die einen chancengleichen Erwerb von Wirtschaftskompetenz unabhängig von den individuellen Voraussetzungen fördert.

Schließlich soll eine multidisziplinäre Langzeiterhebung Aussagen zu relevanten Zielvariablen wie tertiäre Bildungsverläufe, Entwicklungen kognitiver und nicht-kognitiver Outcomes sowie die Einkommensentwicklung ermöglichen.

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