Bildung // Ökonomische Bildung

Wirtschaft geht
uns alle an

Jugendlichen eine solide ökonomische Urteilsfähigkeit zu ermöglichen – das ist das zentrale Anliegen der Dieter von Holtzbrinck Stiftung.

Bildungsinitiative

„Wirtschaft Verstehen Lernen“

Die Initiative „Wirtschaft Verstehen Lernen“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jugendliche auf ihrem Weg zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern zu unterstützen und zu fördern. Im Einklang und im Austausch mit der Kultusbehörde und den Bildungseinrichtungen setzen wir uns dafür ein, dass Jugendliche in Deutschland ein solides Grundwissen über Wirtschaft erhalten. Die Stiftung fördert die Ausbildung von Lehrkräften und hat Programme entwickelt, die Studierenden und Lehrkräften authentische Praxiserfahrungen in der Wirtschaft ermöglichen:

Tübingen

Stiftungslehrstuhl

Professur für Ökonomische Bildung und Wirtschafts­didaktik

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Lehrkräfte

Hospitanz

An einem Tag die Woche in einem engagierten Unternehmen

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Studierende

Praktika

Insider-Einblick in ausgewählten Unternehmen als Grundlage eines authentischen Wirtschaftsunterrichts

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Gemeinsam für ökonomische Bildung

Seit 2016 ist Baden-Württemberg das erste und bislang einzige Bundesland, das Fach Wirtschaft als eigenständiges Pflichtfach für alle weiterführenden Schularten im Bildungsplan verankert hat.

Im Einklang und im Austausch mit den Kultus- und Wissen­schafts­behörden, den Bildungs­einrichtungen und kooperierenden Unter­nehmen fördert die Initiative „Wirtschaft Verstehen Lernen“ der Dieter von Holtzbrinck Stiftung einen fruchtbaren Dialog zwischen den folgenden Akteuren:

Dabei steht auch im Fokus, konkrete Projekte zur Ausbildung angehender Lehrkräfte, die das Fach Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung unterrichten, zu initiieren.

Stimmen & Kommentare

Über die Initiative und die gemeinsamen Ziele

Wir arbeiten mit namhaften Unternehmen zusammen. Diese öffnen Lehramtsstudierenden und Lehrenden ihre Türen für anspruchsvolle Praktika und Hospitanzen und unterstützen darüber hinaus mit ihrer Expertise unsere Initiative.

„Die Kooperation mit der Dieter von Holtzbrinck Stiftung hat einen äußerst fruchtbaren Dialog zwischen allen maßgeblichen Akteuren der Lehrerbildung ermöglicht, ganz zu schweigen vom Unternehmenspraktikum, das von den Studierenden sehr gut angenommen wurde. Diese Erfahrungen bestärken uns darin, dass eine solide allgemeine Bildung im Fach Wirtschaft, wie sie von der Dieter von Holtzbrinck Stiftung unterstützt wird, zukunftsweisend ist.“
Prof. Dr. Karin Amos, Prorektorin der Eberhardt Karls Universität Tübingen
„Ökonomische Bildung zu fördern, ist für die Wissensfabrik eine Herzensangelegenheit. Dass Lehramtsstudierende, aber auch ausgebildete Lehrkräfte einen authentischen Eindruck aus der Wirtschaft gewinnen, halten wir für essenziell und setzen uns daher dafür ein, dass sie ein Praktikum respektive eine Hospitanz in Wirtschaftsunternehmen absolvieren können. Viele unserer Mitglieder bieten dafür Möglichkeiten an und die Rückmeldungen von allen Seiten – Studierenden, Lehrkräften und Unternehmen – sind überaus positiv. Mit unserem handlungsorientierten Projekt „School2Start-up“ bieten wir zudem auch Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Wirtschaft hautnah zu erleben.“
Dr. Axel Jentzsch, Leiter Bildung der „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V."
„Ein gemeinsames Verständnis von Wirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Deshalb will Bosch möglichst vielen Menschen einen Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge geben und Technikinteresse gerade bei jungen Menschen wecken. Wir engagieren uns daher als Mitglied der Wissensfabrik an der praxisnahen Qualifizierung von Lehramtsstudenten. Unsere Praktika sollen es ihnen erleichtern, Wirtschaftsthemen ihren künftigen Schülern realitätsnah vermitteln zu können – durch das eigene Erleben der Betriebspraxis.“
Siegfried Czock, ehem. Human Resources Policies and Labour Relations, Robert Bosch GmbH

Prof. Dr. Günther Seeber & Jun.-Prof. Dr. Tim Kaiser

Eine erste Studie zeigt den Erfolg!

Wirtschaftskompetenzstudie

Die Studie der Forscher Seeber und Kaiser zeigt, dass sich bei Schüler*innen mit einem eigenständigen Schulfach Wirtschaft bei einem ökonomischen Kompetenztest bereits nach einem Jahr positive Effekte, nach dem zweiten Jahr statistisch signifikante und somit deutliche Unterschiede im Vergleich zu Schüler*innen ohne Fachunterricht zeigen. Interessant ist auch, dass sie ein deutlich höheres Interesse an Wirtschaftsthemen entwickeln und Unternehmen in stärkerem Maß soziale Verantwortung zusprechen.

Zur Studie

Weitere Projekte und Förderungen

Zur Unterstützung der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Schulfachs Wirtschaft fördert die Stiftung weitere Projekte.

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