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Lehrkräfte
erleben Wirtschaft

Ein Pilotprojekt des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport, Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) in Kooperation mit der Dieter von Holtzbrinck Stiftung und Unternehmen in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Sie sind Lehrkraft?

Sie sind Lehrkraft für das Fach „Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung“ in Baden-Württemberg und wollen Ihre ökonomischen Kompetenzen erweitern, Kenntnisse auf dem Gebiet der beruflichen Orientierung sammeln und dies an Ihre Schüler*innen in einem realitätsnahen und authentischen Unterricht weitervermitteln? 

Dann ist diese Hospitanz genau das Richtige für Sie! 

Ziele der betrieblichen Hospitanz

  • Sie erhalten konkrete Einblicke in den Arbeitsalltag von Betrieben und vertiefen Ihre Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge.
  • Sie gewinnen Impulse für eine realitätsnahe und handlungsorientierte Vermittlung ökonomischer Bildung für Ihren Unterricht.
  • Sie lernen verschiedene Berufsfelder kennen und erfahren, welche Anforderungen an Auszubildende und Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen in Unternehmen gestellt werden.

Inhalt

Sie durchlaufen verschiedene Abteilungen im Unternehmen, um die Arbeitsabläufe kennen zu lernen. Dies wird zwischen dem Unternehmen und Ihnen als Lehrkraft individuell festgelegt. Zum Abschluss Ihrer Hospitanz findet ein Evaluationsgespräch statt.

Dauer

Die Hospitanzen dauern jeweils ein halbes Schulhalbjahr. Derzeit läuft die 6. Tranche. Die zeitliche Ausgestaltung ist flexibel und kann auf das Deputat angerechnet werden. 

Zertifikat

Nach Beendigung der Hospitanz erhalten Sie ein Zertifikat vom Kultusministerium/ZSL, das Ihre erfolgreiche Teilnahme bestätigt.

Leitfaden

Hier finden Sie alle Informationen zur Hospitanz übersichtlich dargestellt.

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Lehrkräfte erleben Wirtschaft.

Ein Pilotprojekt.

Stimmen & Kommentare

Von Lehrkräften

„Durch die Erfahrungen bei meiner Hospitanz ist mein Unterricht praxisorientierter und ich selbst bin noch aufgeschlossener gegenüber neuen digitalen Möglichkeiten. Auch die genauen Kenntnisse von Bewerbungsprozessen und Anforderungen an die Auszubildenden erleichtern mir das alltägliche Unterrichten.“
Birgit Beesch, Lehrerin Hospitanz bei TRUMPF GmbH + Co. KG Ditzingen+C8:D13+C8:D14
„Einen Prozess zur Erstellung einer Verpackungsmaschine vom ersten Kundenkontakt bis hin zur Auslieferung in „echt“ erleben zu können, war sehr beeindruckend. Die Erfahrungen fließen nun in meinen Unterricht, wodurch dieser realitätsnäher wird. Die Hospitanz ist ein absoluter Mehrwert für meine Arbeit an der Schule!“
Jürgen Hoffman, Lehrer Hospitanz bei OPTIMA Packaging Group GmbH
„Die Hospitations-Fortbildung ist ich auch persönlich sehr gewinnbringend, eine echte Horizonterweiterung, von der ich immer noch zehre. Der Austausch zwischen Schule und Wirtschaft in professionellem Rahmen ist wichtig und kommt viel zu kurz“
Susanne Brielmann, Lehrerin Hospitanz bei der Robert Bosch GmbH Reutlingen
„Meine Hospitationserfahrungen in den Themenbereichen Wirtschaft 4.0, Industrie 4.0 und Arbeit 4.0 kann ich in meinen Wirtschaftsunterricht einfließen lassen. Auch die Förderung beruflicher Kernkompetenzen fließen methodisch und durch Sozialformen entsprechend in meinen Unterricht ein.“
Alexander Mak, Lehrer Hospitanz bei Festo Didactic SE

Von Unternehmensvertreter*innen

„Das Programm „Lehrkräfte erleben Wirtschaft“ ist für mich ein wichtiger Beitrag, um die Bildungskette von allgemeinbildenden Schulen in eine Ausbildung oder ein Studium auszuweiten. Seitens Festo haben wir uns sehr gerne an diesem Pilot beteiligt und haben trotz und gerade wegen Corona und damit resultierenden „remote Sessions“ viel dazu gelernt. Ich begrüße solche innovativen Konzepte sehr. Sie bieten uns Möglichkeiten, die Attraktivität der Ausbildungs- und Arbeitsplätze bei uns zu zeigen und welche Perspektiven Mitarbeiter bei uns haben.“
Stefan Dietl, Leiter Ausbildung, Festo Didactic SE
„Im Rahmen der Hospitanz erleben die Lehrkräfte betriebliche Abläufe, Kommunikationsregeln sowie Anforderungen, die der heutige Berufsalltag mit sich bringt und können diese Erkenntnisse zielgerichtet in den Schulalltag integrieren und den Unterricht berufsorientierter gestalten. Beispiele hierfür sind: Erweiterung und Schärfung der Präsentationsfähigkeit, gezielte Unterstützung bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen, Trainieren von Bewerbungsgesprächen, betriebliche Abläufe, Verhaltensregeln im Unternehmensalltag wie zum Beispiel in (virtuellen) Meetings, Einblick in verschiedene Berufsfelder und Weiterbildungsmöglichkeiten, lebenslanges Lernen, etc.. Die Unterstützung im Bildungsauftrag sieht TRUMPF als soziale Verantwortung. Wir möchten einen Beitrag leisten, die Kluft zwischen betrieblichem Alltag und Schulalltag zu schließen und somit die Anforderungen im Bildungsplan optimaler zu verankern. Aber auch umgekehrt bekommen unsere Führungskräfte, Ausbilder und Mitarbeiter Einblick und Informationen über die Herausforderungen, den Wissensstand der zukünftigen Berufseinsteiger“
Tanja Müller, Head of Global HR MT, TRUMPF Ditzingen
„Lehrkräfte erleben Wirtschaft“ – ein empfehlenswertes Kooperationsprojekt für Gewinner. Durch die sehr wertvolle und wertschätzende Mitarbeit von Jürgen Hoffmann (Lehrer an der kaufmännischen Schule Schwäbisch Hall) an unserem interdisziplinären Projekt mit unseren Auszubildenden erzielte nicht nur Optima einen Mehrwert, sondern auch alle Teilnehmenden. Im betrieblich-schulischen Kontext sowie auch persönlich. Das Ergebnis kann sich sehen lassen kann: eine Miniatur-Maschine aus Lego Mindstorms, Edelstahl und eigens konstruierten 3D-Druckteilen – an Innovation kaum zu übertreffen, nicht zuletzt durch den Einfluss unseres Hospitanten. Wir wünschen dem Programm „Lehrkräfte erleben Wirtschaft“ weiterhin viele interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“
Sebastian Henke, Personalleiter OPTIMA packaging group Schwäbisch Hall